Figuren drehen: Arbeitsblätter zur Raumvorstellung
Welche der vier Figuren ist die gedrehte Vorlage und keine Spiegelung? Bei diesen Übungen zum Figuren drehen vergleicht das Kind eine Vorlage aus Kästchen mit vier Auswahlfiguren. Nur eine davon ist die Vorlage, im Kopf gedreht. Die anderen sind andere Figuren oder gespiegelte Fallen. Das trainiert die mentale Rotation und die Raumorientierung.
- Leicht: 4 bis 5 Zellen, nur 90° und 180°, deutlich verschiedene Figuren
- Mittel: 5 bis 6 Zellen, alle Winkel, eine Spiegelung als Falle
- Schwer: 6 bis 7 Zellen, alle Winkel, zwei Spiegelungen als Falle
- 4, 6 oder 8 Aufgaben pro Blatt
Die Unterscheidung von gedreht und gespiegelt hat einen direkten Bezug zum Lesen und Schreiben: Auch b und d oder p und q sind Spiegelbilder. Im Training nach der AFS-Methode gehört die Raumorientierung zu den Sinneswahrnehmungen im Funktionstraining. Kinder dürfen das Blatt zum Vergleichen ruhig selbst drehen, wenn das Vorstellen noch schwerfällt.
Ein Lösungsblatt zeigt die richtige Figur. Die leichte Stufe passt ab der ersten Klasse der Volksschule/Grundschule, die schwere fordert auch ältere Kinder.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen gedreht und gespiegelt?
Eine gedrehte Figur lässt sich durch Drehen auf dem Tisch wieder genau auf die Vorlage legen. Eine gespiegelte Figur nicht, sie müsste dafür umgedreht werden. Ab der mittleren Stufe stehen solche Spiegelungen bewusst als Falle unter den Antworten.
Wie viele Aufgaben passen auf ein Blatt?
Sie wählen 4, 6 oder 8 Aufgaben pro Blatt. Jede Aufgabe hat eine Vorlage und vier Auswahlfiguren. Ein Lösungsblatt mit der richtigen Antwort lässt sich anhängen.
Gibt es die gedrehten Figuren als Spiel?
Ja, zu den gedrehten Figuren gibt es eine Spielversion am Bildschirm. Das Arbeitsblatt eignet sich daneben gut für ruhige Einheiten am Tisch, in der Klasse oder im Legasthenietraining.