Lange und kurze Vokale: Übungen und Arbeitsblätter
Klingt der betonte Selbstlaut lang wie in „Wal“ oder kurz wie in „Ball“? Das Kind spricht jedes Wort laut aus und kreuzt an. Das Unterscheiden von langen und kurzen Vokalen ist eine zentrale Vorstufe für doppelte Mitlaute und das Dehnungs-h. In der AFS-Methode gehört die Übung zum Funktionstraining der Sinneswahrnehmungen, Bereich akustische Differenzierung.
- Selbstlaut: alle gemischt oder gezielt a, e, i, o oder u
- Leicht: Der gemeinte Selbstlaut ist unterstrichen, deutliche einsilbige Wörter
- Mittel: ohne Markierung, das Kind findet den betonten Selbstlaut selbst
- Schwer: ohne Markierung, mit mehrsilbigen Wörtern
- 10, 12 oder 16 Wörter pro Blatt, Lösungsblatt zuschaltbar
Die Wortlisten sind je Selbstlaut sorgfältig geprüft. Die Übung passt für die Volksschule/Grundschule, sobald Kinder einfache Wörter lesen. Entscheidend ist das laute, deutliche Sprechen jedes Wortes. Eltern und Legasthenietrainer*innen hören dabei mit und unterstützen, wenn ein Wort unsicher klingt. Mit dem Lösungsblatt kontrolliert das Kind seine Kreuze selbst.
Häufige Fragen
Kann ich nur einen bestimmten Selbstlaut üben?
Ja. Unter Selbstlaut wählen Sie a, e, i, o oder u. Mit der Einstellung „alle“ werden die Selbstlaute gemischt. Für den Anfang ist es sinnvoll, nur einen Selbstlaut zu üben und erst später zu mischen.
Warum sind lange und kurze Vokale für die Rechtschreibung wichtig?
Die Vokallänge entscheidet über viele Schreibweisen. Nach einem kurzen Vokal folgen oft doppelte Mitlaute, ck oder tz, nach einem langen Vokal etwa ein Dehnungs-h. Wer die Länge sicher hört, findet diese Regeln leichter.
Gibt es eine Spielversion?
Ja, es gibt eine Spielversion am Bildschirm, in der das Kind für jedes Wort lang oder kurz auswählt. Das Arbeitsblatt bleibt für die Arbeit auf Papier.