Reihen merken: Übungen für das optische Gedächtnis
Oben im Kasten steht eine Merkreihe aus vier bis sechs Symbolen. Das Kind prägt sie sich ein, deckt sie zu und sucht unter drei Antwortreihen die genau gleiche heraus. Nur eine Reihe stimmt, die anderen unterscheiden sich durch einen Nachbartausch oder ein ausgetauschtes Symbol. Das Reihen merken trainiert das optische Gedächtnis und die Serialität, beides wichtige Sinneswahrnehmungen im Funktionstraining der AFS-Methode.
- Symbolart: klare geometrische Formen oder bunte Emojis (Tiere und Obst)
- Reihenlänge 4, 5 oder 6 Symbole
- 4, 5 oder 6 Aufgaben pro Blatt
- Lösungsblatt zuschaltbar
Für jüngere Kinder in Vorschule und Kindergarten sind die Emojis mit vier Symbolen ein guter Anfang. In der Volksschule/Grundschule steigern Sie über längere Reihen. Wichtig ist das Zudecken: Erst dann wird aus dem Vergleichen eine echte Merkaufgabe. Eltern und Legasthenietrainer*innen nutzen ein Blatt als kurze tägliche Übung, das Kind kontrolliert mit dem Lösungsblatt selbst.
Häufige Fragen
Wie setze ich das Blatt richtig ein?
Das Kind betrachtet die Merkreihe einige Sekunden, deckt sie dann mit einem Blatt oder der Hand zu und kreuzt unter den drei Antwortreihen die gleiche an. Danach wird aufgedeckt und verglichen.
Welche Symbole stehen zur Wahl?
Sie wählen zwischen geometrischen Formen als klare schwarze Symbole und bunten Emojis mit Tieren und Obst. Die Emojis sind für jüngere Kinder oft motivierender. Beide Arten lassen sich mit jeder Reihenlänge kombinieren.
Wie mache ich die Übung schwerer?
Erhöhen Sie die Reihenlänge von vier auf fünf oder sechs Symbole. Je länger die Reihe, desto mehr muss sich das Kind in der richtigen Reihenfolge merken.