Schüttelsätze: Arbeitsblätter zum Sätze ordnen
Bei Schüttelsätzen sind die Wörter eines Satzes durcheinandergeraten. Das Kind ordnet sie und schreibt den ganzen Satz auf die Linie darunter. Die Übung stärkt den Satzbau und die Serialität auf Satzebene, denn die Wörter müssen in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden. In der AFS-Methode gehört sie zum Symptomtraining Legasthenie.
- Satzlänge: kurz (3–4 Wörter), mittel (5–6), lang (7–8) oder gemischt
- Leicht: Der Satzanfang bleibt großgeschrieben und dient als Hilfe
- Mittel und schwer: Der Satzanfang ist kleingeschrieben, das Kind macht ihn selbst groß
- 5, 6 oder 8 Aufgaben, Lösungsblatt zuschaltbar
Die Schüttelsätze passen für die Volksschule/Grundschule, sobald Kinder einfache Sätze lesen. Ein Hinweis auf dem Blatt erinnert an den Punkt oder das Fragezeichen am Ende. Manchmal sind mehrere Reihenfolgen richtig, auch das darf das Kind entdecken. Eltern, Lehrkräfte und Legasthenietrainer*innen setzen ein Blatt als kurze Übung ein. Mit dem Lösungsblatt vergleicht das Kind seinen Satz selbst.
Häufige Fragen
Wie unterscheiden sich die Schwierigkeitsgrade?
Auf der leichten Stufe bleibt der Satzanfang großgeschrieben und zeigt, welches Wort vorne steht. Auf der mittleren und schweren Stufe ist er kleingeschrieben, und das Kind muss den Anfang selbst finden und großschreiben.
Was ist, wenn mein Kind eine andere Reihenfolge findet?
Bei manchen Sätzen gibt es mehrere richtige Lösungen, das steht auch auf dem Blatt. Ergibt der Satz Sinn und ist er richtig geschrieben, gilt er als gelöst.
Gibt es Schüttelsätze auch als Spiel?
Ja, es gibt eine Spielversion am Bildschirm, in der das Kind die Wörter in die richtige Reihenfolge tippt. Das Arbeitsblatt bietet zusätzlich das Abschreiben des Satzes.