s, ss oder ß? Übungen und Arbeitsblätter erstellen
Die s-Schreibung ist für viele Kinder knifflig. Diese Übungen zu s, ss und ß helfen, die Schreibweisen sicher zu unterscheiden. Nach einem kurzen Selbstlaut steht ss, nach einem langen Selbstlaut oder einem Zwielaut ß, das stimmhafte einfache s liegt dazwischen. Das Kind füllt die Lücke im Wort und schreibt es auf eine Schreiblinie ab. In der AFS-Methode gehört das zum Symptomtraining.
Die Wortlisten sind kuratiert, damit jedes Wort eindeutig zur Regel passt. Drei Übungsarten bauen aufeinander auf.
- ss oder ß: nur die beiden Schreibweisen nach kurzem und langem Selbstlaut
- s · ss · ß: alle drei Schreibweisen gemischt
- mit Regel: zusätzlich eine Ankreuzspalte für die Länge des Selbstlauts
- 10, 12 oder 16 Wörter pro Blatt, mit Lösungsblatt
Das Blatt passt ab der zweiten Klasse der Volksschule/Grundschule. Eltern, Lehrkräfte und Legasthenietrainer*innen lassen das Kind jedes Wort zuerst laut sprechen und auf die Länge des Selbstlauts hören. Mit dem Lösungsblatt kontrolliert es danach selbst.
Häufige Fragen
Welche Übungsart soll ich zuerst wählen?
Beginnen Sie mit ss oder ß. Dort geht es nur um kurz oder lang. Sitzt das, kommt das einfache s mit der Übungsart s · ss · ß dazu. Die Übungsart mit Regel lässt das Kind zusätzlich die Länge des Selbstlauts ankreuzen.
Wofür ist die Schreiblinie gedacht?
Nach dem Ausfüllen der Lücke schreibt das Kind das ganze Wort noch einmal ab. So prägt es sich das richtige Wortbild ein. Das Abschreiben dauert nur kurz, wirkt aber nachhaltiger als das bloße Einsetzen.
Gibt es die s-Schreibung auch als Spiel?
Ja, zu s, ss oder ß gibt es eine Spielversion am Bildschirm. Arbeitsblatt und Spiel ergänzen sich, das Blatt mit der Schreiblinie festigt dabei das Schreiben.