Was fehlt? Übungen fürs optische Gedächtnis
Bei „Was fehlt?“ vergleicht das Kind zwei Reihen mit Symbolen. In der unteren Reihe fehlt ein Symbol oder es ist eines dazugekommen. Das Kind prägt sich die Reihe ein, vergleicht genau und kreist das gesuchte Symbol ein. So trainiert es das optische Gedächtnis und das genaue Hinschauen.
- Aufgabenart: Was fehlt?, Was ist neu? oder gemischt
- zehn Symbolsets, etwa Tiere, Obst, Fahrzeuge, Formen, Sport oder Natur
- 4, 6 oder 8 Symbole je Reihe, bei 8 kommen ähnlichere Symbole dazu
- 4, 6 oder 8 Aufgaben pro Blatt, Lösungsblatt auf Wunsch
Die Was-fehlt-Übungen funktionieren ohne Lesen und eignen sich daher schon für den Kindergarten. In der Volksschule bzw. Grundschule steigern längere Reihen die Anforderung. Eltern, Lehrkräfte und Legasthenietrainer*innen setzen das Blatt als kurze tägliche Übung ein. Mit dem Lösungsblatt prüft das Kind seine Antworten selbst.
Nach der AFS-Methode gehört das Blatt zum Funktionstraining der Sinneswahrnehmungen, Bereich optisches Gedächtnis. Wer sich Gesehenes gut merken kann, prägt sich auch Wortbilder leichter ein. Eine Spielversion für den Bildschirm ergänzt das Arbeitsblatt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen „Was fehlt?“ und „Was ist neu?“
Bei „Was fehlt?“ fehlt unten ein Symbol, das Kind kreist es in der oberen Reihe ein. Bei „Was ist neu?“ ist unten ein Symbol dazugekommen. Die gemischte Variante wechselt beide Aufgabenarten auf einem Blatt ab.
Wie mache ich die Übung schwerer?
Erhöhen Sie die Zahl der Symbole je Reihe von 4 auf 6 oder 8. Bei acht Symbolen mischt der Generator ähnlichere Symbole hinzu. Zusätzlich kann das Kind die obere Reihe kurz ansehen und dann abdecken.
Brauchen Kinder dafür Lesekenntnisse?
Nein. Die Aufgaben bestehen aus Bildsymbolen. Die Anweisung lesen Erwachsene vor oder erklären sie kurz. Deshalb eignet sich das Blatt schon für Kinder im Kindergarten und zu Beginn der ersten Klasse.