Wege im Gitter: Arbeitsblätter zur Raumorientierung
Bei Wege im Gitter startet das Kind auf einem markierten Startfeld und fährt eine Pfeilfolge Schritt für Schritt ab. Jeder Pfeil bedeutet ein Feld weiter in diese Richtung. Am Ende kreuzt es das Zielfeld an. Die Übung trainiert Raumorientierung und Richtungssinn, in der AFS-Methode der Bereich Raumorientierung. Diese Fähigkeit hilft später auch bei der Unterscheidung ähnlicher Buchstaben und bei der Orientierung auf dem Blatt.
Gittergröße, Weglänge und Anzahl der Aufgaben stellen Sie selbst ein. Mit Neu würfeln entstehen neue Wege.
- Gitter mit 4 × 4, 5 × 5 oder 6 × 6 Feldern
- Kurz: 4 bis 5 Schritte, Mittel: 6 bis 8, Lang: 9 bis 12 Schritte
- 2, 4 oder 6 Aufgaben pro Blatt
- Lösungsblatt mit dem richtigen Zielfeld
Wege im Gitter eignen sich für Kinder der Volksschule/Grundschule. Eltern, Lehrkräfte und Legasthenietrainer*innen beginnen mit kleinem Gitter und kurzen Wegen. Hilfreich ist, den Weg anfangs mit dem Finger zu fahren. Das Lösungsblatt erlaubt dem Kind, selbst zu kontrollieren.
Häufige Fragen
Wie steigere ich die Schwierigkeit?
Am leichtesten ist ein 4-×-4-Gitter mit kurzen Wegen von 4 bis 5 Schritten. Danach vergrößern Sie das Gitter oder wählen mittlere und lange Wege mit bis zu 12 Schritten. Für den Einstieg reichen zwei Aufgaben pro Blatt.
Darf das Kind den Finger zu Hilfe nehmen?
Ja, am Anfang ist das sinnvoll. Mit dem Finger auf dem Gitter fällt es leichter, Schritt für Schritt mitzuzählen. Später kann das Kind versuchen, den Weg nur mit den Augen zu verfolgen.
Gibt es Wege im Gitter auch als Spiel?
Ja, die Übung gibt es zusätzlich als Spiel am Bildschirm. Arbeitsblatt und Spiel lassen sich gut abwechseln, zum Beispiel das Spiel zum Aufwärmen und danach ein Blatt.