Winkel messen: Arbeitsblätter mit Lösung erstellen
Auf diesen Arbeitsblättern misst das Kind Winkel mit dem Geodreieck und trägt die Gradzahl ein. Ein blauer Bogen markiert jeweils den gemeinten Winkel, damit klar ist, was gemessen wird. Die Winkel sind auf Wunsch frei gedreht, sodass das Kind das Geodreieck richtig anlegen muss und nicht nur waagrecht abliest. Das trainiert Größenvorstellung und genaues Messen. In der AFS-Methode gehört das zum Symptomtraining im Bereich Mathematik.
Sie wählen Winkelart, Genauigkeit und Anzahl der Aufgaben.
- Winkelart: spitz, stumpf, gemischt oder überstumpf
- Gemischt: spitze und stumpfe Winkel von 10° bis 170°
- Genauigkeit in 5°-Schritten oder 1°-Schritten
- 4, 6 oder 8 Aufgaben pro Blatt, mit Lösungsblatt
Winkel messen ist Thema am Ende der Volksschule/Grundschule und in den Klassen danach. Eltern, Lehrkräfte und Legasthenietrainer*innen beginnen mit 5°-Schritten und ohne Drehung. Wichtig ist, zuerst zu schätzen, ob der Winkel spitz oder stumpf ist, und erst dann zu messen. Mit dem Lösungsblatt kontrolliert das Kind selbst.
Häufige Fragen
Welche Winkel kommen vor?
Sie wählen spitze, stumpfe oder überstumpfe Winkel oder eine Mischung aus spitzen und stumpfen Winkeln von 10° bis 170°. Überstumpfe Winkel sind größer als 180° und eignen sich für Kinder, die das Messen schon sicher beherrschen.
Was bringt das Drehen der Winkel?
Gedrehte Winkel liegen nicht waagrecht auf dem Blatt. Das Kind muss das Geodreieck am Scheitel und an einem Schenkel richtig anlegen. Das ist anspruchsvoller und übt das Messen gründlicher als waagrechte Winkel.
Wie genau muss das Kind messen?
Bei 5°-Schritten sind alle Winkel Vielfache von 5. Das erleichtert den Einstieg. Bei 1°-Schritten ist jede Gradzahl möglich, und das Kind muss genau ablesen. Das Lösungsblatt zeigt die exakten Werte.